Politik & Forderungen
Die jugendpolitische Interessensvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Ingolstadt
Der Stadtjugendring (SJR) ist satzungsgemäß und in seinem Selbstverständnis die jugendpolitische Interessensvertretung aller Kinder und Jugendlichen in Ingolstadt. Um diese Aufgabe zielgerichtet umzusetzen und die Jugendarbeit bedarfsgerecht weiter zu entwickeln fördert und unterstützt der SJR die verschiedenen Formen der aktiven Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Sei es im Jugendparlament, bei U18-Wahlen, bei Beteiligungsprojekten des Spielmobils, bei Formaten wie „Jugend trifft Politik“ und Hearings zu Wahlen, bei Kinder- und Jugendkonferenzen oder bei Kindolstadt. Darüber hinaus formuliert der SJR seit 1990 zu allen Wahlen jugendpolitische Forderungen und fordert die praktische Umsetzung im politischen Dialog mit allen im Stadtrat vertretenen demokratischen Parteien ein.
Die jugendpolitischen Forderungen des SJR zur Ingolstädter Kommunalwahl 2026
Beschlossen auf der Herbstvollversammlung des Stadtjugendrings am 11.11.2025
Der Vorstand des Stadtjugendrings Ingolstadt hat fünf Forderungen formuliert, die die Vollversammlung am 11.11.2025 beschlossen haben.
Fünf Bausteine für eine Stadt, die ihre Jugend und damit ihre Zukunft ernst nimmt:
Erstens:
Wir brauchen öffentliche Räume für junge, kreative Menschen.
Freiflächen, Sportplätze, Jugendzentren, Orte für Begegnung – das sind keine Luxusprojekte.
Das sind Lebensadern einer Stadt.
Sie sichern Teilhabe, sie schaffen Gemeinschaft, sie halten Ingolstadt lebendig.
Zweitens:
Demokratie lebt von Beteiligung.
Partizipation ist keine Kür, sie ist die Voraussetzung für Vertrauen.
Wir fordern Jugendbeauftragte in allen Bezirksausschüssen
und eine Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadtverwaltung.
Nur wer mitreden darf, fühlt sich auch verantwortlich.
Drittens:
Jugendkultur ist Zukunftskultur.
Wer hier spart, spart an Kreativität und Identität.
Freiräume für Musik, Kunst, Szene und Engagement sind keine freiwilligen Extras –
sie sind die Quelle von Innovation und Zusammenhalt.
Viertens:
Starke Jugendverbände sichern soziale Stabilität.
Hier wachsen Verantwortung, Werte und Miteinander.
Deshalb müssen Fördergelder erhalten und bedarfsgerecht weiter ausgeschüttet werden.
Diese Förderung ist keine Ausgabe – sie ist eine Investition in Werte.
Und fünftens:
„Schulfrei“ ist Schul-Freiheit in der Freizeit.
Ferien sollen Erholung und Entfaltung ermöglichen.
Geförderte Ferienangebote gehören raus aus den Schulgebäuden.
Denn Kinder und Jugendliche brauchen in den Ferien wirklich „schulfrei“ – auch räumlich.











